Vor dem Kauf Wertgutachten anfordern!

Am 7. Juni 2012, geschrieben in: Allgemein von

Der Kauf einer Immobilie ist ein großer Schritt. Deshalb ist es umso wichtiger sich über den Zustand der Immobilie vor dem Kauf zu informieren.

Zwar lässt sich durch grobe Faustformeln und Quadratmeterpreiskarten der ungefähre Wert einer Immobilie ermitteln. Etwa indem errechnet wird, das Wievielfache  der zu erzielenden Jahresnettomiete für den Kauf gezahlt werden muss. Wenn die Summe das Fünfzehnfache ergibt, dann wäre die Immobilie sehr günstig, beim Fünfundreißigfachen richtig teuer. Ein weiterer Richtwert kann der durchschnittliche Quadratmeterpreis sein, welcher in der Region der Immobilie verlangt wird. Stimmt dieser in etwa mit dem Quadratmeterpreis der zu  kaufenden Immobilie überein, so macht man in der Regel nichts verkehrt.

Durch diese eigenen Schätzungen erhält man jedoch keine Informationen über die Bausubstanz und möglichen Mängel des Objekts. Aus diesem Grund ist eine externe Markteinschätzung unbedingt empfehlenswert, unter Umständen sogar ein eigenes Wertgutachten eines Sachverständigen Architekten oder Ingenieurs. So ein Gutachten ist jedoch mit erheblichen Kosten verbunden. In der Regel haben Makler oder Verkäufer der Immobilie  Wertgutachten, welche sie Ihnen zur Verfügung stellen können. Ob Sie diesen Informationen trauen und es Ihnen genügt oder Sie lieber ein Gutachten erstellen lassen, müssen Sie im Endeffekt selber entscheiden.

Wichtig ist nur, das Sie sich mit dem Thema auseinandersetzen, bevor Sie eine Immobilie erwerben.

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Grunderwerbssteuer steigt

Am 4. Juni 2012, geschrieben in: Grunderwerbssteuer von

Die Grunderwerbssteuer ist in vielen Bundesländern und Städten bereits gestiegen. 

In 2012 haben bereits drei weitere Bundesländer ihre Grunderwerbssteuer erhöht. Dazu gehören die Stadt Berlin, Bundesland Rheinland Pfalz und Sachsen Anhalt.   Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern zieht am 30.06.2012 nach und erhöht seine Grunderwerbssteuer für Immobilienkäufe von 3,5% auf 5%. Die Grunderwerbsteuer wird an das Finanzamt gezahlt. Sie wird nach einem Immobilienerwerb fällig. In der Regel wird die Steuer vom Kaufpreis der Immobilie (Haus, Eigentumswohnung, Grundstück) ermittelt.

Beispiel:

Kaufpreis Eigentumswohnung 100.000 Euro

Kaufort: Hamburg

Grunderwerbssteuersatz in Hamburg: 4,5%

Die zuzahlende Grunderwerbssteuer: 4.500 Euro     (100.000 /100 x 4,5 = 4500  )

 

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Höhere Zinsen im Grundbuch normal

Am 25. Mai 2012, geschrieben in: Grundbuch von

Es ist ganz gewöhnlich und rechtlich einwandfrei, wenn der im Grundbuch Ihrer Immobilie ausgewiesene Zinssatz deutlich höher ist, als jener der im Kreditvertrag zwischen Ihnen und der Bank vereinbart wurde. Der Zinssatz im Kreditvertrag ist jedoch der entscheidende und für beide Parteien bindende.

Wird das Baufinanzierungsdarlehen von Ihnen als Darlehensnehmer ordnungsgemäß bedient, so müssen Sie sich keine Sorgen machen. Sie zahlen den im Darlehensvertrag vereinbarten Zinssatz. Anders ist es jedoch, wenn Sie die Zahlungen für Ihr Darlehen einstellen und Ihre Immobilie nach erfolgloser Mahnung in die Zwangsversteigerung geht.

Der deutlich höhere Zinssatz von in der Regel 15% – 20%, welcher im Grundbuch zusammen mit der Grundschuld oder Hypothek eingetragen wird, kennzeichnet den Zinssatz den die Bank in Falle einer Versteigerung höchstens beanspruchen darf.

Hier ein Beispiel für Sie:

Die Grundschuld oder Hypothek Ihrer Immobilie beträgt laut Grundbuch 200.000 Euro und der Grundbuchzins 20%. In diesem Fall, darf die Bank um Ihre Schuld und zusätzlich angefallene Kosten zu decken 240.000 Euro aus dem Erlös der Versteigerung erhalten, bevor andere Gläubiger oder Sie von den Erlös bedient werden.

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Baufieber in Deutschland

Am 21. Mai 2012, geschrieben in: Zinsniveau von

Die Zahl der Baugenehmigungen für neue Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser wächst exorbitant.

Das Statistische Bundesamt zählt für das Jahr 2011 ca. 205.000 Genehmigungen gegenüber 37.000 in 2010.  Das niedrige Zinsniveau für Baukredite machen den Haus- und Wohnungsbau für viele Liebhaber der eigenen vier Wände erschwinglich.

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Immobilienkauf lohnt sich!

Am 18. Mai 2012, geschrieben in: Zinsniveau von | 1 Comment

Der Kauf einer Immobilie lohnt sich heute mehr denn je.

Die Immobilienpreise sind gestiegen und trotzdem müssen Käufer von Grundstücken, Häusern und Wohnungen heute viel weniger Geld für die eigenen vier Wände ausgeben als noch vor fünf, zehn oder fünfzehn Jahren. Was sind die Gründe dafür?

Es gibt nur einen.

Der niedrige Zinssatz der Banken für Baufinanzierungen, durch das enorm gesunkene Zinsniveau am Markt.

Für einen Baukredit mit einer Laufzeit von zehn Jahren (10 Jahre Zinsbindung) zahlen Immobilienkäufer jetzt im Schnitt rund 3% im Jahr. Das ist halb soviel wie noch Anfang 2002. Das Zinstief relativiert vor allem die gestiegenen Immobilienpreise in Großstädten wie München, Berlin und Hamburg.

Aber auch für Investoren von vermieteten Objekten ist die Rendite lukrativer denn je. Die Mietpreise steigen durch die Knappheit und Nachfrage in den Großstädten überproportional stark. Die Vermieter von Immobilien können durch die Schnäppchenkredite der Objekte eine starke Rendite erwirtschaften.

In Zeiten der Wirtschaftskrise kann die Investition in Sachwerte wie Immobilien von Vorteil sein, gerade wenn eine hohe Inflation erwartet wird.

Unser Tip an Sie: Sichern Sie sich den günstigen Zinssatz von heute für Ihre Baufinanzierung so lange wie möglich. Damit können Sie sich vor steigenden Zinsen schützen. Bei den meisten Instituten können Sie den Zinssatz für Ihren Kredit problemlos bis zu 20 Jahre und länger festschreiben. Wenn Möglich sogar für die gesamte Laufzeit. So niedrig wie jetzt, wird das Zinsniveau höchstwahrscheinlich nie wieder sein.

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