Der Kauf von Immobilien wird immer kostspieliger

On September 17th, 2013, posted in: Allgemein by

Der Kauf von Immobilien wird durch die Anhebung der Gebühren für Notar- und Grundbuchamtkosten teurer.

Seit 01.August. 2013 müssen Erwerber einer Immobilie im Schnitt mit 20% Mehrkosten rechnen. Die neuen Gebührensätze sind im Gerichts- und Notarkostengesetz festegelegt. Die alte Kostenordnung wurde ersetzt.

Beispiel:

Kaufpreis Immobilie:    200.000 Euro      

Notarkosten vorher:         1.900,- Euro

Notarkosten jetzt:              2.230,- Euro

 

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Der Kauf einer Immobilie sollte auch in Zeiten des Zinstiefs nie voll finanziert werden.

Das Minimum an Kapital das der Erwerber einbringen sollte, ist das Geld für die Grunderwerbssteuer, Notar- und Grundbuchkosten und die Maklercourtage.

Im Schnitt betragen die oben genannten Kosten zwischen 5 – 15  Prozent.

Darüber hinaus sollte das Eigenkapital reichen, um mindestens 10  – 20 Prozent des Kaufpreises zu bezahlen. Ein kleineres Eigenkapital treibt sonst in der Regel den Zinssatz der Finanzierung und die monatliche Rate in die Höhe.

Zusätzlich fehlt es auch an einem Sicherheitspuffer für den Fall, dass der Eigentümer die Immobilie nach ein paar Jahren wieder verkaufen muss. Wurden vielleicht sogar die Nebenkosten mitfinanziert, so reicht der Verkaufspreis in der Regel nicht aus, um den Kredit vollständig zurück zubezahlen und man bleibt nach dem Verkauf der Immobilie verschuldet.

Aus diesem Grund sind die ca. 5 – 15 Prozent vom Eigenkapital, auf alle Falle, ein Muss für jeden Immobilienerwerber.

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Betongold

On Januar 7th, 2013, posted in: Allgemein by

Seit Monaten kaufen immer mehr Bundesbürger Immobilien.

Dieser Drang bewegt nicht nur die Hauspreise, sondern Preisübertreibungen in einigen regionalen Teilmärkten. Für den Preisanstieg gibt es aber gute Gründe. So trägt allein schon die zunehmende Wohnungsknappheit in vielen Großstädten  viel zum Preis- und Mietanstieg bei. Ein Ende ist nicht in Sicht. Wohnungspeise und Mieten werden 2013 steigen. Das ist die Prognose der Experten. Ein weiterer Grund für die Flucht in Immobilien, ist die gute Rendite, welche Häuser und Wohnungen in Ballungsgebieten mit sich bringen. Zusätzlich bekommt man historisch günstige Darlehen für den Kauf einer Immobilie und parallel dazu nur mäßige Renditen traditioneller Anlagen.

Wenn die Habenzinsen am Boden liegen und gleichzeitig Baugeld günstig zu haben ist, dann lockt schnell der Kauf einer Immobilie.

Die Monatsbelastung für ein 100.000€ Darlehen für z.B. eine Eigentumswohnung kostet inklusive ein Prozent Tilgung nur im Schnitt nur noch 300€ monatlich. Wer seine Kaltmiete zu dieser Summe in Relation setzt, erkennt schnell, wie viel Baugeld er sich leisten kann. Noch vor fünf Jahren erschwerten Zinsen um fünf Prozent den Eigentumserwerb.

Aus diesem Grund flüchten sich viele in das Betongold. Da es höchstwahrscheinlich momentan keine bessere Anlagemöglichkeit gibt.

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Augen auf beim Immobilienkauf

On August 22nd, 2012, posted in: Allgemein by

Wenn Sie eine Immobilie kaufen, dann schauen Sie besser zwei mal hin.

Beruft sich nämlich der Verkäufer darauf, die Ursachen von Mängeln im Haus nicht zu kennen, hat der Käufer der Immobilie keinen Schadensersatzanspruch.

Das entschied der Bundesgerichtshof (Az. V ZR 18/11).

Das in diesem Beispiel verkaufte Haus hatte feuchte Kellerräume. Der Verkäufer beteuerte den Sachverhalt nicht zu kennen. Der Verkäufer habe laut Bundesgerichtshof gutgläubig falsche Angaben gemacht und kann aus diesem Grund nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Der Käufer ist auf den Sanierungskosten sitzen geblieben.

Deswegen heißt es Augen auf beim Immobilienkauf. Schauen und fragen Sie lieber zweimal nach, damit am Schluss nicht die große Überraschung ins Haus kommt.

 

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Vor dem Kauf Wertgutachten anfordern!

On Juni 7th, 2012, posted in: Allgemein by

Der Kauf einer Immobilie ist ein großer Schritt. Deshalb ist es umso wichtiger sich über den Zustand der Immobilie vor dem Kauf zu informieren.

Zwar lässt sich durch grobe Faustformeln und Quadratmeterpreiskarten der ungefähre Wert einer Immobilie ermitteln. Etwa indem errechnet wird, das Wievielfache  der zu erzielenden Jahresnettomiete für den Kauf gezahlt werden muss. Wenn die Summe das Fünfzehnfache ergibt, dann wäre die Immobilie sehr günstig, beim Fünfundreißigfachen richtig teuer. Ein weiterer Richtwert kann der durchschnittliche Quadratmeterpreis sein, welcher in der Region der Immobilie verlangt wird. Stimmt dieser in etwa mit dem Quadratmeterpreis der zu  kaufenden Immobilie überein, so macht man in der Regel nichts verkehrt.

Durch diese eigenen Schätzungen erhält man jedoch keine Informationen über die Bausubstanz und möglichen Mängel des Objekts. Aus diesem Grund ist eine externe Markteinschätzung unbedingt empfehlenswert, unter Umständen sogar ein eigenes Wertgutachten eines Sachverständigen Architekten oder Ingenieurs. So ein Gutachten ist jedoch mit erheblichen Kosten verbunden. In der Regel haben Makler oder Verkäufer der Immobilie  Wertgutachten, welche sie Ihnen zur Verfügung stellen können. Ob Sie diesen Informationen trauen und es Ihnen genügt oder Sie lieber ein Gutachten erstellen lassen, müssen Sie im Endeffekt selber entscheiden.

Wichtig ist nur, das Sie sich mit dem Thema auseinandersetzen, bevor Sie eine Immobilie erwerben.

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